Vorankündigung

Es bleibt bunt … rot-bunt
und Sie sind herzlich eingeladen!

”Totalausverkauf” im öHa-Kunstraum ist eine Kunstaktion.
Dazu inspiriert wurde ich durch den in der Geschichte des Tölzer Ordnungsamtes wohl längsten und noch immer andauernden Schluss- und Räumungsverkauf der Firma Trachten Kirner.
Bei weiterer und zugegebenermaßen grober Betrachtung der jüngeren Stadtentwicklung, entsteht auch leicht der Anschein, dass der Aus- und Abverkauf in Bad Tölz allgemein derart beliebt ist, dass er sich unterdessen schon in die Leitkultur eingeschlichen hat und das politische Handeln bestimmt, bzw. an die Stelle von Visionen getreten ist.  Verramscht im Sinne von aus der Hand gegeben wurden bereits das Krankenhaus, die Geburtenstation, der Kurpark, das Alpamare. Zu befürchten ist, dass die Trinkhalle und die Alte Madlschule bald folgen. Will sagen, dass Projekte,  die der Entwicklung gesellschaftlicher Interessen, das sind solche die lediglich einen ideellem Wert haben – ausser Sport und Musik, Gott sei dank – im Grunde nicht erkennbar sind. 
Passend zur Jahreszeit haben mehrere KünstlerINNEN das Thema aufgegriffen und dargestellt. Und weil wir auch nicht wirklich wissen was man anders machen kann, freuen wir uns wenn Sie in Verbindung mit einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt beim heiteren verramschen und entwerten, wertvoller Kunstobjekte im öHa-KUNSTRAUM mitmachen und das Verramschen endgültig zur Kunst erheben.  

Vernissage 12.Dez.2017 – ab 18 Uhr
Verramschst wird an diesem Abend insbesondere
eine Lesung von Ulla Haehn, Musikstücke von  Horst Kubitz, Saxophon sowie Bilder von: Werner Härtl, Marianne Hilger, Patrizia Zewe, Dierk Schwender, Christian Stadelbacher.

Kunstaktion 13. – 17. Dez. 2017
von 14 – 19 fuhr
täglich liest Christian Stadelbacher seine Weihnachtsgeschiche
und verramscht seine Q’s

am Sonntag 17. Dez.
singt und spielt Georg Hahn auf der Ziach

 

Bild der Frau / Frau im Bild

Ein zeitloser Blick au’s Frausein. 
Die Arbeiten auf Papier von
MARIANNE HILGER

   Vernissage:  
   30. Nov. 2017 – 19 Uhr
   Ausstellung: 
   1. – 03. Dez. 2017

spannen einen weiten Bogen und konfrontieren den Betrachter mit den im kollektiven Bewusstsein verankerten Leitbildern von Lilith, Eva und Venus bis hin zur Barbie. 

 

Petra Schneider schreibt in der Süddeutschen Zeitung ->
Die vielen Facetten der Weiblichkeit – Venus oder Barbie, Heilige oder Hure?

Im Tölzer Kurier veröffentlichcht Christiane Mühlbauer den Artikel
-> Eine Ausstellung voller Frauenbilder – und ohne Antworten

Prepared to EXIT

– ist im Grunde eine zentrale Frage unserer Gegenwart und Fokus meiner (Christian Stadelbacher) dritten Kunstaktion, während der ich in einer Höhe von 4.300m über Grund auszusteigen bin.

Ausstellung: 14. – 19. Nov. 2017

Die Kunstaktion ist natürlich eine Abstraktion die zeigt was notwendig und wesentlich ist, um tatsächlich auszusteigen. Dazu habe ich von Mai bis Oktober 2017, die AFF-Ausbildung absolviert und Dokumente, Fotografien, Filme sowie einige Objekte für die Ausstellung zusammengetragenen .
Dass ich ohne Schaden zu nehmen überlebt und mich dabei weiterentwickelt habe, verdanke ich den Vorbildern und Trainern: Thomas Lewetz, Christian Wagner (Wuzi), Stefanie Liller, Alexander Rösch, Tobi Koch, Markus Frank, Finn Bendixen, Hans u. Elfi Ostermünchner, Günter Saxinger und alle, die mich motiviert haben dran zu bleiben.

Pressespiegel:
Christiane Mühlbauer schreibt im Tölzer Kurier -> TK Pressetext
und Petra Schneider  in der Süddeutschen Zeitung -> sz-Pressetext

Hilfreiche Kontakte für Nachahmer: 
AFF- Ausbildung fallschirmspringen.at
Skydive Basis in Klatovy, CZ:    pink skyvan
Reichersbeuern: Fallschirmdepot Ostermünchner

 

END OF SUMMER

GALA von NAUHEIM  
aus München, zeigt eigensinnige, sehnsuchtsvolle Fotografien vom Sommer der gelebten Träume, mit meditativen, musikalischen Klängen. 

Vernissage: 10. Okt. 2017
Ausstellung: 10. – 15. Okt. 2017

Diese Ausstellung beschreibt das Lebensgefühl einer im Herbst stehenden und erfüllten Generation die erkennt,  the Party is over. Vergleichbares ist nicht in Sicht und aus der melancholischen Stimmung entsteht immer wieder der Wunsch nach unschuldiger Wiederholung. Gala von Nauheim: „Ach verweile doch, du bist so schön.“ 

 mit einem Klick auf das Bild, durch die Bildergalerie!

URGRÜNDE

 RAMONA POPA
 
Vom 05. – 14. Mai 2017 zeigte die in München lebende und zeitweilig in Bad Tölz arbeitende Künstlerin ihre, in besonderer Weise colorierten Heimatfotos aus Siebenbürgen.

KURZFILMNÄCHTE

Während der „Langen Nacht am Jungmayrplatz“ im März und April 2017 waren Kurzfilmen von Michael Fackelmann zu sehen. Der Drehbuchautor, Kameramann und Fotograph öffnet seine Schatzkiste und zeigte an diesem Abend drei Filme aus der Zeit von 1961 – 1974. Allesamt Kunstfilme, die heute zu den Vorläufern der aktuellen Videokunst gezählt werden können.

FILM 1 „MUSENTEMPEL“
Dokumentarfilm über die Besucher im Louvre: Die beobachteten Beobachter.
9 min / Produktion Atlas-Film 1964 / Regie, Kamera, Schnitt Michael Fackelmann / Musik Hartwig Riedel

FILM 2 „BÜCHER SIND SCHÖN“
Eine kafkaeske Performance als experimenteller Film mit zwei Darstellern um das Thema Zensur und Buch.
10 min / 1968 / Produktion, Regie Michael Fackelmann / Kamera Jörg Scham,idt-Reitwein / Schnitt Maxi Manila / Musik Monteverdi

FILM 3 „ENTWEDER-ODER“
Eine absurde One-Man-Show, ein verfilmter innerer Monolog aus dem Alltag eines Oblomow.
10 min / 1971 / Produktion, Regie, Kamera, Schnitt Michael Fackelmann / Prädikat „wertvoll“, lief in den 70ern als Vorfilm in Kinos.

 

 

Winterbilder

Winterbilder_öHa Kunstraum_Prof Schwender_Stadelbacher_Bad Tölz

Am Dienstag, den 10. Januar 2017  während der „Lange Nacht am Jungmayrplatz„.
sprach der Arzt und Künstler, Prof. Dr. med. Dierk Schwender über die Funktionsweise unseres Gehirns und Wahrnehmung im Zusammenhang mit der Kunst, Ästhetik und dem Abstrakten. Spannend weil „Wahrnehmung sei Realität“ proklamieren heute Werbe- sowie Wahlkampfstrategen und fundamentieren damit, scheinbar erfolgreich, die aktuell viel diskutierte postfaktische Haltung bei Konsumenten und Wählern. Warum das falsch ist und dennoch funktioniert, darüber ging es in der ersten langen Nacht am Jungmayrplatz im Januar 2017.

Sabine Näher schrieb am 13.1.2017 in der Süddeutschen Zeitung dazu den Artikel: Sehen statt wissen

Dr. Monika Ziegler schreibt im Onlinemagazin KulturVision aktuell -> Weiß ist der Spiegel der Umgebungsfarbigkeit

Birgit Botzenhardt schreibt im Tölzer Kurier ->

 

 

 

Prof. Dr. med. Dierk Schwender

Der Universitätsprofessor auf Lebenszeit, ist heute freischaffender Künstler. Er wohnt in Lenggries und München. Seine Motive sind bevorzugt Stadtansichten, Landschaften und die darin lebenden Menschen. 
1975 begann Dierk Schwender seinen zweiten und künstlerischer Werdegang bei Gerhard Neumann (Schülr von Otto Müller, Oskar Moll, Fernand Léger). Es folgen Kurse am Museumspädagogischen Zentrum und ein Grund und Aufbaustudium – Klassisches Zeichnen und Malen – im Akthof München. Weitere Informationen und Bilder sind bei www.galeria-atalaya.de veröffentlicht.

 

„Falsche Siebziger“

Der Jungmayrplatz ist wieder einmal Film-Motiv. 
Ina-Christina Kersten, H & V Entertainment GmbH, produziert mit dem Regisseur Matthias Kiefersauer im Auftrag des BR den Film „Falsche Siebziger“. In den Rollen werden Sebastian Bezzel, Gundi Ellert, Ilse Neubauer, Fred Stillkrauth, Katrin von Steinburg, Gerhard Wittmann, Markus Krojer, Peter Lerchbaumer, u.v.a. zu sehen sein.

Für eine kleine Szene in diesem Film, wurde der öHa-Kunstraum zum „Foto-Flori“. Die Ausstrahlung ist im Ersten im Rahmen des FilmMittwoch 2017 geplant.

Die Welle

Pressestimmen:
Petra Schneider schreibt am 04.Nov. 2016 in der Süddeutsche Zeitung:   „Die perfekte Welle“

Dr. Monika Ziegler schreibt im 11.11.2016 im online-Magazin kulturvision-aktuell.de: Die Kamera schaut auf den Grund

-> per klick zu Fackelmanns Bilder

Der Fotograf, Kameramann, Drehbuchautor und Regisseur Michael Fackelmann stellt vom 4. – 13. November 2016, einen noch nie veröffentlichten Teil seiner Arbeiten im öHa-KUNSTRAUM Bad Tölz, Jungmayrplatz aus.

Die ‘abstrakten Fotografien‘ sind sämtlich an der stehenden Welle am Eisbach in München entstanden. Das Motiv ist in der Region gegenwärtig und allseits bekannt. Der Begriff Gegenwartskunst ist in Bezug auf die Arbeiten vollumfänglich zutreffend, auch wenn die stehende Welle schon eine kleine Ewigkeit dort steht und wohl noch eine weitere kleine Ewigkeit dort bleibt.

Die ihm eigene Aufnahmetechnik hat er über viele Jahre entwickelt und das Ergebnis auf den Moment des bildbelichtenden Klicks gelegt. Weitere Informationen: www.michaelfackelmann.de

Rosa

Zu sehen ist die Ausstellung noch in der Zeit vom
Juli – September 2016 

Dr. Monika Ziegler, Kulturvision-aktuell, besuchte die Ausstellung und veröffentlichte am 11.07.2016 den Artikel mit der Überschrift Kühe sind meine Seerosen